» Entfernen von Piercing
Gegenüber von Tattoos haben Piercings, die ja doch eine eher dauerhafte Form des Schmuckes sind, den klaren Vorteil, das man sie auch jederzeit entfernen kann, wenn man sie nicht mehr haben möchte oder kann. Zum Entfernen braucht man keinerlei Hilfe oder einen Profi, denn man muss dazu einfach den Schmuck aus dem Stichkanal entfernen und die Wunde verheilen lassen. Das kann je nach dem wie lange man den Schmuck getragen hat schon auch eine Weile dauern, denn eher frische Piercings wachsen sehr schnell wieder zu, während alte ihre Zeit dazu brauchen. An der Stelle, an der das Piercing saß bleibt eine kleine Narbe zurück, abhängig davon, wie dick der Schmuck war, den man getragen hat. An manchen Stellen wie den Ohren oder der Nase, aber auch an der Zunge und den Brustwarzen sind diese Narben kaum zu sehen. Piercings an den Augenbrauen, dem Bauchnabel und der Lippe hinterlassen hingegen sichtbare kleine Narben, die aber nicht weiter auffallen. Wenn man die Heilung der gepiercten Stelle unterstützen will kann man regelmäßig Wundcreme auftragen lassen. Das einzige Piercing, das man von einem Fachmann entfernen lassen sollte ist das Zungenpiercing, da beim herausnehmen dieses Steckers sehr viele Menschen Probleme mit ihrem Kreislauf bekommen und die Kugeln teilweise so fest geschlossen sind, das man ohne fremde Hilfe ganz schön Mühe hat sie zu öffnen, was auch dazu führen kann, dass die Wunde anschwillt oder gereizt reagiert, was man sich natürlich eher weniger wünscht, wenn man eine schnelle Heilung und eine geschlossene Stichstelle wünscht.